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    ::: Wissenswertes für den Ungarnurlaub ·.°.·°.·

    ::: Einreise / Ausreise ·.°.·°.·

    Zoll Der Zollbeamte beugt sich ins das offene Fenster des Autos und fragt: 'Alkohol, Zigaretten?' 'Nein Danke, zweimal Kaffee bitte!'

    Für die Bürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz sind als Reisedokumente lediglich ein gültiger Personalausweis bzw. Reisepaß erforderlich. Ein Visum wird nicht mehr benötigt.

    Einreisebestimmungen

    Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als mein Bruder und ich in Klingenbach/Sopron stundenlang entweder in glühender Hitze oder bei strömendem Regen (an normales Wetter kann ich mich nicht erinnern) auf unseren Vater warteten, der im Zollgebäude nach einem Visum für Ungarn Schlange stand. Danach dann noch der Stress beim Grenzübertritt (vor allem bei der Ausreise ;-), was die Zöllner wohl alles im Kofferraum finden, was ihrer Meinung nach dort nix verloren hat.
    Selbst nach dem Ende der Visumpflicht ging der Stress mit den Zöllnern weiter. Ich muß noch oft an den österreichischen Zollbeamten denken, der uns bei der Rückreise aus den Weihnachtsferien aus HU nach Ö (Ö war am 31.12. der EU beigetreten) mit stolz geschwellter Brust fragte: "Bringen sie Waren in den EU-Raum ein?"
    Naja, über eine unverfängliche Antwort auf solch eine nicht ganz einfach zu beantwortende Frage brauchen wir jetzt glücklicherweise nicht mehr nachzudenken. Was mir jedes Mal ein klein wenig zu denken gibt ist die Tatsache, das an den Grenzübergängen zwar inzwischen keine Grenz- und Zollbeamten mehr stehen, die Kontrollstellen aber anscheinend nicht abgebaut werden. Ich habe dabei immer das Gefühl, die EU traut sich selbst nicht über den Weg und ist nicht wirklich von einem langen Fortbestand dieses Kunstvehikels überzeugt.

    Wie dem auch sei. Am 1. Mai 2004 sind die Ungarn der EU beigetreten und am 21.12 2007 entfielen durch das Schengener Abkommen auch die Zollkontrollen an den Grenzübergängen zu den benachbarten EU-Ländern. Die Warenkontrollen an den Grenzen sind entfallen, man muss aber jederzeit mit stichprobenartigen Kontrollen rechnen. Uns ist das noch nie passiert. Das heißt, freie Fahrt für den mitgebrachten Wein, Schinken und Speck. Da wir die Sachen nur für den Privatverzehr nach D holen, haben wir mit den großzügigen Mengenlimitierungen keine Schwierigkeiten.

    Grenzübergangsstellen

    Trotz des inzwischen absolut problemlosen Grenzübertrittes sollte man dennoch den Personalausweis oder Reisepass nicht vergessen. Kinder müssen mit im Reisepass der Eltern eingetragen sein oder einen eigenen Kinderausweis bzw. Kinderpass besitzen. Informationen darüber erteilt jede Meldestelle.

    Falls sie ihre Reisedokumente verlieren, sollten Sie das unverzüglich der deutschen Botschaft, bzw. der Botschaft oder des Konsulates des Heimatlandes mitteilen. Auskunft über die Öffnungszeiten der Konsulate und Botschaften in Ungarn erteilt die Nationale Zentrale für Touristikinformationen TOURINFORM (Telefon:117-9800 aus Ungarn).

    Einkaufen in anderen Mitgliedstaaten

    Privatpersonen können auf Reisen innerhalb der EU ohne Mengenbeschränkung Waren erwerben und mitnehmen, wenn diese für den persönlichen Bedarf und nicht für den Weiterverkauf bestimmt sind; hiervon ausgenommen sind Neufahrzeuge. Die Steuern (MwSt und Verbrauchsteuer) sind im Erwerbsland im Warenpreis inbegriffen, und es können keine weiteren Steuern in einem anderen Mitgliedstaat erhoben werden.

    Tabak und Alkohol
    Für verbrauchsteuerpflichtige Waren, zum Beispiel alkoholische Getränke und Tabakwaren, gelten jedoch besondere Vorschriften. Erwirbt eine Privatperson in einem Mitgliedstaat solche Waren und nimmt sie in einen anderen Mitgliedstaat mit, so fällt nur dann im Einreiseland keine Verbrauchsteuer an, wenn die Waren für den persönlichen Bedarf des Reisenden oder seiner Familie bestimmt sind und von ihm selbst befördert werden.
    Bei der Feststellung, ob die fraglichen Waren für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, müssen die Mitgliedstaaten alle hierfür relevanten Faktoren berücksichtigen.

    Im Einzelnen sind dies:
    " handelsrechtliche Stellung des Besitzers der Waren und dessen Gründe für den Besitz der Waren;
    " Ort, an dem sich die Waren befinden, oder gegebenenfalls verwendete Beförderungsart;
    " Unterlagen über die Waren;
    " Art der Waren;
    " Menge der Waren.

    Was die Warenmenge angeht, so können die Mitgliedstaaten hierfür als Anhaltspunkt Richtmengen festlegen, die folgende Mengen nicht unterschreiten dürfen:

    a) Tabakwaren
    " Zigaretten: 800 Stück
    " Zigarillos (Zigarren mit einem Höchstgewicht von 3 g/Stück): 400 Stück
    " Zigarren: 200 Stück
    " Rauchtabak: 1,0 kg

    b) Alkoholische Getränke
    " Trinkbranntweine: 10 Liter
    " Zwischenerzeugnisse: 20 Liter
    " Wein (einschließlich einer Höchstmenge von 60 Litern für Schaumwein): 90 Liter
    " Bier: 110 Liter

    Reisen innerhalb der EU über die Schweiz (oder andere Nicht-EU-Länder)

    Wenn Sie von einem EU Mitgliedstaat in einen anderen reisen und dabei die Schweiz (oder einen anderen Staat außerhalb der EU) durchqueren, können Sie Waren für den persönlichen Gebrauch ohne Grenzformalitäten mitführen, solange die Freigrenzen für die Einfuhr in die Schweiz/ den Wiedereintritt in die EU nicht überschritten werden. Wenn Sie dagegen Mengen mitführen, welche diese Freigrenzen überschreiten, müssen Sie diese bei der Einfuhr in die Schweiz bzw. beim Wiedereintritt in die EU deklarieren. Die Schweiz kann von Ihnen verlangen, eine Finanzgarantie zu hinterlegen. Diese wird erstattet, sobald Sie das Land mit den Waren wieder verlassen. Beim Wiedereintritt in die EU müssen Sie diese Waren wiederum deklarieren. Es fallen keinerlei Abgaben an, wenn Sie nachweisen können, dass diese aus einem anderen EU-Staat stammen und für den persönlichen Gebrauch bestimmt sind (siehe Artikel 323 der Verordnung (EG) Nr. 2454/93, S.118).

    Sonstige Informationen für Reisende

    Die Broschüre Unterwegs in Europa" bietet praktische Informationen für Touristen, die innerhalb der EU unterwegs sind. Sie finden darin Informationen zu folgenden Themen: Reisedokumente, Einkaufen, Straßenverkehr, Gesundheit, Kommunikation, Wetter, Feiertage, Kulturelles und Notrufnummern.

    Flugreiseverkehr: Gepäckkontrollen in der Europäischen Union
    Nähere Informationen zur Kontrollen des Gepäcks von Flugreisenden bei der Einreise in die EU bzw. Ausreise aus der EU finden Sie in diesem Informationspapier.

    Notfalltelefon für Touristen
    Die ungarische Polizei hat für ausländische Touristen ein Notfalltelefon eingerichtet. Wer Opfer einer Straftat wurde oder Hilfe benötigt kann unter Budapest (Vorwahl von Ausserhalb 06 1) 438 80 80 rund um die Uhr in Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen anrufen.

    Wichtige Adressen und Telefonnummern für Notfälle:
    Deutsche Botschaft in Ungarn
    Budapest, XIV. Bezirk im Stadtteil Pest
    Stefánia utca 101-103
    Tel.: (06-1) 467 3500
    Fax: (06-1) 467 3505

    Des weiteren gibt es ein Deutsches Konsulat in Pécs:
    Tel: (06-72) 326 088

    Österreichische Botschaft in Ungarn
    Budapest, Beneczúr utca 16
    Tel.: (06-1) 351 6700

    Einige wichtige Telefonnummern:
    Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr: 112
    Pannenhilfe (gelber Engel): 188
    Tourinform Telefonzentrale: (36)-1-438-8080
    Infos zum Grenzverkehr: (36)-1-456-7101
    Tourinform-Hotline aus dem Ausland: (36)-60-55-00-44
    Tourinform-Hotline aus Ungarn: (06)-80-66-00-44

    Jetzt noch einige Sätze zu Einreiseregelungen für Haustiere

    Alle Haustiere (Hunde, Katzen, alle Kleintiere) können nach Ungarn grundsätzlich eingeführt werden.
    Bedingungen für Hunde, Katzen, Frettchen:

    Ein Heimtierausweis muss bei der Reise nach Ungarn für sie mitgeführt werden, der von einem amtlichen Tierarzt ausgestellt ist und aus dem hervorgeht, dass eine gültige Tollwutimpfung des betreffenden Tieres, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut vorgenommen wurde (Verordnung (EG) Nr. 998/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Mai 2003).

    Bedingungen für andere Kleintiere:
    Die Vorlage eines internationalen Impfausweises, der auch die in der Bundesrepublik Deutschland nötigen Impfungen (gegen Tollwut, Staupe usw. ) enthält. Die Tollwutimpfung muss mindestens 30 Tage und höchstens ein Jahr vor der Einreise erfolgen. Eine Bescheinigung des Amtstierarztes, wonach das untersuchte Tier keine ansteckenden Krankheiten hat und im Umkreis von 30 bis 40 km in den letzten vier Monaten keine Tollwutfälle aufgetreten sind. Diese Bescheinigung muss für alle Tiere - also auch für Vögel - vorgelegt werden und darf nicht älter sein als acht Tage.

    So genannte gefährliche Hunde oder "Kampfhunde" dürfen nach Ungarn nicht eingeführt werden.
    Zu den gefährlichen Hunderassen gehören in Ungarn:

    Bullterrier, Ameriaknischer Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullmastif, Tosa-Inu, Argentinischer Dogge, Bordeaux-Dogge, Fila Brasiliero, Pitbull und Bandog, sowie Mischlinge jeglicher Art der aufgeführten Rassen. Dobermann und Rottweiler zählen nicht zu den gefährlichen Hunderassen, auch deren Mischung nicht. Zu beachten ist es dabei, dass diese auch nicht für den Kampf ausgebildet sein dürfen!
    Hunde müssen in Ungarn auf öffentlichen zugänglichen Plätzen an der Leine geführt werden, auf öffentlichen Verkehrsmitteln muss auch ein Maulkorb mitgeführt werden.

    Für Hunde wird eine Tierhalte-Haftpflichtversicherung dringend empfohlen.

    Hier geht es weiter mit Informationen zum Reisen in Ungarn

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